Pesso-Therapie

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  • eigentlich Pesso Boyden System Psychomotor (PBSP) → Albert Pesso/Diane Boyden Pesso
  • Körperorientierten Psychotherapie
  • ganzheitlicher Ansatz mit analytischen, kognitiven, humanistischen und systemischen Elementen
  • Behandlung der Folgen von
    • entwicklungsgeschichtlichen Defiziten
    • Traumata
    • Lücken im System der Ursprungsfamilie, auch über mehrere Generationen ("Holes in Roles")
  • Grund(Entwicklungs)bedürfnisse:
    1. Platz
    2. Nahrung
    3. Schutz
    4. Unterstützung
    5. Begrenzung
  • Entwicklungsaufgaben:
    1. Erfüllung der grundlegenden Entwicklungsbedürfnisse von der richtigen Bezugsperson zur richtigen Zeit
    2. Integration der Polaritäten unseres Seins
    3. Bewusstsein entwickeln
    4. Entwickeln des "Piloten"
    5. Verwirklichung der persönlichen Einzigartigkeit
  • bei Nicht-Erfüllug: Frustration, Resignation, Angst, Aggression
  • → Grundüberzeugung: Bedürfnisse nicht in Ordnung, Abspaltung der damit verbundenen Gefühle, negative innere Erwartungshaltung.

PBSP-Struktur

  • "Struktur" Begriff für die therapeutische Arbeit des Einzelnen in der Gruppe (ca. 50 Min.)
    1. Aktuelle Problematik: Sensibilisierung für alte Reaktionsmuster, herausarbeiten der Emotionen durch Microtracking → "Wahre Szene", "old map"
    2. mittels Assoziationen (→ Emotionen) suche nach historischer Szene (Ursprung, Prägung)
    3. Reinszenierung ("Antidot") durch Rollenspiel, Gegenstände, Imagination → "heilende Gegenszene", Wunscherfüllung, z.B. "ideale Eltern"
    4. Integration: Verankerung des heilendes Gegenbilds auf körperlicher, emotionaler und mentaler Ebene → neue Perspektive, "new map"

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